10 Tipps und Infos für Marokko mit dem Wohnmobil

19. Januar 2020

Knapp sechs Wochen Marokko liegen hinter uns. 4212 gefahrene km. Einmal in die Westsahara und wieder zurück. Wir hatten eine wirklich tolle Zeit und sind super dankbar und froh, dass wir es gemacht haben. Im vornherein haben wir viel über Marokko gelesen und uns informiert. Für euch kommen jetzt noch mal die 10 wertvollsten Tipps und Infos, die wir in den letzten Wochen gesammelt haben.

1. Einreise

Für die Einreise nach Marokko benötigt ihr einen Reisepass, der ab dem Einreisetag noch mindestens 6 Monate gültig ist. Da Arne und ich so schlau waren und gar keinen Reisepass mitgenommen haben, sondern lediglich unsere Personalausweise und wir dann auch noch festgestellt haben, dass der Kinderreisepass von Emil im April 2020 abläuft, mussten wir uns erst mal im Konsulat in Malaga Reisepässe besorgen. Etwas nervig, aber zum Glück weitaus unkomplizierter als gedacht und mit Termin innerhalb von zwei Tagen erledigt. Außerdem ja auch unsere eigene Schuld, die Idee nach Marokko zu fahren hatten wir schon lange, wir haben uns schlicht und ergreifend nicht ausführlich genug informiert.

Zusätzlich zu den Pässen ist die grüne Versicherungskarte fürs Auto ein Muss. Wichtig hierbei ist, dass Marokko selbstverständlich nicht im Versicherungsschutz ausgenommen ist – sonst bringt einem das natürlich nichts. Auch hier waren wir nicht besonders gut vorbereitet und haben auf dem Weg nach Malaga festgestellt, dass Marokko auf unserer Versicherungskarte durchgestrichen war. Wo wir doch sonst eigentlich immer so gut organisiert sind, haben wir es, was die Einreisebedingungen nach Marokko angeht also eindeutig verkackt, Nach mehreren durchaus nervigen Telefonaten mit unserer Versicherung haben wir eine neue Versicherungskarte inklusive Marokko ausgestellt und per Mail geschickt bekommen.

Ein Visum ist für die Einreise nach Marokko nicht nötig. Man kann als Europäer das Land 3 Monate ohne Visum besuchen, das Auto darf sogar 6 Monate bleiben. Viele die wir getroffen haben, die länger als drei Monate im Land bleiben wollen, reisen nach der Zeit kurz aus und dann wieder ein. Dadurch verlängert sich das Visum wieder automatisch um drei Monate. Natürlich kann man auch auf normalem Weg vorab ein Visum für einen längeren Zeitraum beantragen.

Unser Fährticket haben wir bei Carlos in Algeciras gekauft (36.179331, –5.441203). Ich weiß zwar nicht genau, wie es dieses kleine Reisebüro in Algeciras zu so großer Bekanntheit geschafft hat, aber das hat es definitiv! Gefühlt kannte jeder, den wir unterwegs getroffen haben und der die Fähre von Algeciras genommen hat, die kleine Bude im Industriegebiet der Hafenstadt. Carlos betreibt das Reisebüro schon seit vielen Jahren – mittlerweile machen die eigentliche Arbeit seine beiden Töchter. Er ist aber immer noch vor Ort und kümmert sich rührend um die herzliche Begrüßung seiner Kunden. Wir waren keine zwei Minuten in dem kleinen Büro, da hatten die Kinder schon jede Menge Gummibärchen und Weihnachtsschokolade in den Taschen. Und wir einen alkoholfreien Pfirsichlikör in Schnapsgläsern in der Hand. Wir haben 250€ für ein offenes Ticket (Hin- und Rückfahrt) für 4 Personen + Camper bezahlt. Ob der Preis jetzt besonders gut oder schlecht ist, kann ich nicht einschätzen, da wir nicht groß verglichen haben. Unkompliziert war es aber in jedem Fall. Der Ticketkauf hat keine 10 Minuten gedauert und schon haben wir das Büro von Carlos und seinen Töchtern auch wieder verlassen. Mit allen nötigen Unterlagen und Einreisepapieren für den Campern. Und einer Flasche Wein und Keksen als Geschenk.

Die Überfahrt von Algeciras war total entspannt. Wir waren eine halbe Stunde vor Abfahrt am Hafen und sind mehr oder weniger direkt auf die Fähre gefahren. An Board gibt es dann eine Passkontrolle und man bekommt einen Stempel in seinen Reisepass – also unbedingt die Pässe und Fahrzeugpapiere mit an Board nehmen und nicht im Auto liegen lassen. Die Fahrt dauert mit Trasmediterranea ca. 1,5h und wurde uns mit dem Besuch von Delfinen versüßt. Eine richtig große Gruppe ist eine ganz Weile neben der Fähre hergeschwommen – eine tolles Erlebnis gleich zu Beginn unsere Afrikatrips.

In Tanger Med ging dann eigentlich auch alles recht schnell und unkompliziert weiter. Passkontrolle, Zollkontrolle, ein Beamter kam kurz zu uns ins Auto und hat sich umgesehen, war aber auch ganz schnell wieder draußen. Man bekommt eine vorübergehende Einfuhrgenehmigung für das Auto – sehr wichtig- unbedingt gut verwahren, die braucht man nämlich wieder um das Auto auszuführen!

Es macht auf jeden Fall noch mal Sinn die Zoll- und Einfuhrbestimmungen zu checken vor der Überfahrt. Das Drohnen nicht erlaubt sind wussten wir, aber auch “Sprechfunkgeräte jeder Art” sind nicht erlaubt. Für die Jungs haben wir ziemlich gute Funkgeräte dabei, die haben wir dann lieber sicherheitshalber bei Freunden in Tarifa gelassen.

2. Wetter und Klima

Wir haben Marokko im Dezember und Januar besucht. Unser Plan war dem trüben Wetter und der stressigen Weihnachtszeit komplett zu entgehen. Im Norden Marokkos herrscht mediterranes Klima, ähnlich wie im Süden Spaniens. Aber umso weiter man südlich kommt, umso wärmer wird es. Wir hatten am 24.12. in Dakhla in der Westsahara 28° Grad, die Kinder waren ohne Neoprenanzug baden und wir haben abends gegrillt. Unser Plan ist also aufgegangen 😉

3. Einkaufen

In Marokko wird mir dem marokkanischen Dirham bezahlt. Für einen Euro bekommt man ungefähr 10,64 MAD. Wir haben vorab kein Geld gewechselt, sondern an einem Geldautomat kurz nach der Ankunft in Tanger Med Geld abgehoben. Man kann an den meisten Automaten maximal 2000 MAD pro Tag abheben.
Kartenzahlung ist im Norden Marokkos kein Problem, im Süden wird es dann aber eher schwierig. Es empfiehlt sich auf jeden Fall immer Bargeld dabei zu haben. Ein paar Münzen sollte man immer in der Hosentasche haben.

Fleisch, Fisch und Gemüse kauft man am besten auf dem marokkanischen Souk. Die meisten Souks sind ziemlich turbulent, bunt und einzigartig. Auf jeden Fall ein Erlebnis und teilweise nichts für schwache Nerven. Obst und Gemüse sind sehr günstig. Man bekommt große Plastikschalen, in die man alles packen kann, was man kaufen möchte. Am Ende wird alles abgewogen und in der Regel bar bezahlt.

Wir haben unser Fleisch immer auf dem Souk gekauft. Hier sollte man sich allerdings im Klaren darüber sein, dass man ziemlich direkt mit dem konfrontiert wird, was man letztendlich essen möchte. Für die Kinder auf jeden Fall eine gute Erfahrung mal richtig wahrzunehmen, dass das Fleisch nicht aus dem Supermarkt kommt sondern von echten Tieren.

Das Handeln gehört in Marokko natürlich dazu. Außer für Lebensmittel sollte man bei allem, was man sonst kaufen kann versuchen zu feilschen. Ich hatte den Eindruck, die Marokkaner sind fast ein bisschen eingeschnappt, wenn man es nicht macht! In der Regel gilt, erst wenn du bei der Hälfte des Erstangebots des Verkäufers angelangt bist, solltest du kaufen. Damit sind wir eigentlich ganz gut klargekommen. Natürlich muss man sich erst mal daran gewöhnen und am Anfang ist es uns auch nicht ganz so leicht gefallen.

Im Norden gibt es in der Regel ganz normale Supermärkte, wie man sie aus Europa kennt. In kleineren Orten gibt es meist nur kleine, vollgestopfte Kioske an denen man an der Theke bedient wird. Hier empfiehlt es sich, genau zu wissen, was man haben möchte und die Begriffe in französisch parat zu haben. Wir haben die Erfahrung gemacht, immer auf geschlossene Verpackungen zu achten, bevor man die Sachen in den Camper räumt, damit man sich keine kleinen Krabbeltiere in die Vorratsschränke holt.
Die Preise in den Supermärkten sind total ok. Es gibt ein paar Dinge, die wirklich teuer sind wie zum Beispiel Käse. Für uns als Parmesanliebhaber ein Grund sich den Kühlschrank in Europa noch mal richtig vollzumachen. An vielen Stellen gibt es gar keine oder nur eine sehr kleine Auswahl an Milchprodukten.

Alkohol ist in Marokko nur schwer zu bekommen. Manchmal gibt es in den Supermärkten kleine extra Shops, um Alkohol zu kaufen, aber auch der ist sehr teuer. Bei der Einreise nach Marokko wurden wir was das Thema angeht überhaupt nicht kontrolliert. Auch hier sollte man sich also einen kleinen Vorrat in den Camper packen, bevor es auf die Fähre geht.

Das marokkanische Fladenbrot gibt es eigentlich an jeder Ecke. Es ist super günstig und total lecker!

Wasser für den Camper haben wir meist auf den Campingplätzen, auf denen wir auch übernachtet haben, aufgefüllt. Das haben wir allerdings nur zum Spülen und Waschen benutzt. Selbst zum Zähne putzen haben wir zumindest den Kindern immer gekauftes Wasser in ihre Becher gefüllt. Es lohnt sich, einen Trichter dabei zu haben um das Wasser aus den fünf oder acht Liter Kanistern, die man überall bekommt, in Flaschen abfüllen zu können.

4.Einheimische

Wir haben in Marokko durchgehend nur gute Erfahrungen gemacht. Überall wurden wir nett und herzlich begrüßt und aufgenommen. Die Marokkaner sind super hilfsbereit, neugierig und offen. Trotzdem muss man sich im Klaren darüber sein, dass die Menschen dort teilweise nicht viel haben und wir Europäer mit unseren Campern für sie sehr wohlhabend erscheinen. Daher passiert es nicht selten, dass man gefragt wird, ob man irgendetwas für sie hat. T-Shirts, Kugelschreiber, Schokolade – meistens freuen sie sich über Kleinigkeiten und sind wahnsinnig dankbar.

Die Menschen in Marokko sind nicht unbedingt distanziert. Sobald man mit dem Camper irgendwo anhält, kommt jemand und versucht dir etwas zu verkaufen. Das mag manchmal anstrengend und nervig sein, aber in der Regel kommt man mit einem klaren “Nein danke” schnell wieder aus der Situation raus. Und an manchen Stellen ist es auch super! Als wir nach einer langen Fahrt zum Beispiel am frühen Abend in Oualidia auf einem Stellplatz angekommen sind, kam Asil auf seinem schwarzen Moped direkt an unser Auto, kaum das wir geparkt hatten. Er hat uns angeboten, uns eine Tajine frisch gekocht von seiner Frau zu unserem Auto zu bringen. Dieses Angebot haben wir dankend angenommen und haben uns zwei Stunden später über ein leckeres Abendessen gefreut, geliefert bis zur Campertür.

Oder Ijas, den wir in Sidi Ifni kennengelernt haben. Er hat uns auf der Straße angesprochen und sich gefreut, Leute aus Deutschland zu treffen. Wir haben uns unterhalten und schnell kam raus, dass er selbst einige Jahre in Hamburg gelebt hat. Er hat dort bei Hagenbecks Tierpark als Dromedar Pfleger gearbeitet. Ijas hat uns zum Tee eingeladen und uns in fast perfektem deutsch erzählt, dass er mittlerweile wieder als Berber zusammen mit 88 Familien in der Westsahara lebt. 47 Tage lang ist er zusammen mit über 50 Dromedaren in den Norden nach Sidi Ifni zu Fuß gelaufen, um dort einen Teil der Tiere auf einem Markt zu verkaufen. Die Kinder und auch wir haben seinen Geschichten total gespannt gelauscht und es war toll, so viel über das Land und die Menschen zu erfahren.

5. Marokko mit Kindern

Unsere Jungs haben sich in Marokko auf jeden Fall wohlgefühlt. Die beiden Blondschöpfe sind natürlich auch überall direkt gut angekommen. Die Marokkaner sind nicht unbedingt kontaktscheu, die Jungs wurden schon öfter, umarmt, gestreichelt und manchmal sogar geküsst. Auf dem Souk gab es immer was geschenkt, meist Obst oder Kekse.

Was für die Jungs schon krass war, waren teilweise die bettelnde Kinder oder auch Kinder, die auf der Straße irgendwelche Dinge versucht haben zu verkaufen. Hier wollten die beiden ganz genau wissen, was es damit auf sich hat und warum das so ist. Wir haben uns viel darüber unterhalten und ihnen erklärt, dass eben nicht alle Kinder so unbegrenzt Zugang zu Spielsachen oder Süßigkeiten haben, wie unsere beiden es vielleicht gewohnt sind. Zu sehen, dass die marokkanischen Kinder sich teilweise aus den einfachsten Dingen Spielsachen bauen und damit spielen, war für die Jungs total spannend und interessant. Einmal hatten wir eine Situation, dass ein Junge uns auf einem Parkplatz angesprochen hat und uns nach Stiften gefragt hat. Ich habe ihm ein paar Holzstifte geschenkt und erst gar nicht mitbekommen, dass Emil im Hintergrund in seiner Spielzeugkiste wühlt. Er hat dem Jungen ein kleines Auto geschenkt mit den Worten: “Wir haben ja genug und der Junge freut sich bestimmt ganz lange über das Auto!”

6. Internet

Wir haben uns in Marokko für den Anbieter Maroc Telecom entschieden. Bei unserem ersten Stop in Asilah haben wir uns in einem Maroc Telecom Shop eine Prepaid Karte für unseren Router und 20 GB Guthaben gekauft. Die Netzabdeckung war überall super, selbst fernab von irgendwelchen Städten mitten in der Wüste. 1 GB Datenvolumen kostet 10 MAD. Überall, auch in den kleinsten Orten, bekommt man Aufladekarten mit denen man neues Guthaben auf die Karte laden kann. Auf den Rubbelkarten findet man eine 10 stellige Nummer, die man dann per SMS an die 555 schickt. Wenn man nur Datenvolumen aufladen möchte, muss man bei der Nummer noch die *3 anhängen. Das aktuelle Guthaben kann man mit einer SMS an die Nummer 580 ganz einfach abfragen.

7. Polizeikontrollen

Die Polizei ist in Marokko auf den Straßen sehr präsent. Vor allem auf unserer Fahrt in den Süden haben wir etliche Polizeikontrollen passiert. Manchmal wird man nicht angehalten und einfach durchgewunken. Aber an vielen Stellen mussten wir anhalten und unsere Pässe vorzeigen. Von einem älteren Ehepaar auf der Fähre haben wir den Tipp bekommen, uns für unsere Fahrt in die Westsahara einen Vordruck für eine Fiche auszudrucken, mit unseren Daten zu füllen uns sie dann 20x zu kopieren. Eine Fiche ist ein Dokument, in dem du deine wichtigsten persönlichen Daten und die deines Fahrzeugs eintragen kannst. Der Tipp war tatsächlich Gold wert. So kann man an den Kontrollen viel Zeit sparen und muss nicht warten, bis die Polizisten die nötigen Daten aufgenommen haben. Wichtig dabei ist immer noch anzugeben, von wo man kommt und wo man hinmöchte. Einen Vordruck für eine Fiche findet ihr hier.

Vor jeder Polizeikontrolle gibt es ein Schild, das auf die Kontrolle hinweist. Dann kommt meistens noch ein Schild auf dem “Halte” steht. Hier unbedingt anhalten und kurz warten, bis die Polizisten einem ein Zeichen geben weiterzufahren. Einfach zu fahren, ohne auf ein Zeichen der Polizei zu warten kommt selten gut an und kann auch mal eine saftige Strafzahlung nach sich ziehen.

8. Straßen und Verkehr

Das wichtigste vorab: die Straßen in Marokko sind deutlich besser, als wir es erwartet haben. Gerade von dem letzten Stück in die Westsahara hatten wir gelesen, dass es in einem katastrophalen Zustand sein soll. Das ist aktuell nicht mehr so. Die Marokkaner haben in den letzten Jahren viel in neue Straßen investiert und die letzten 600 km nach Dakhla sind wir auf einer komplett neuen Straße gefahren.
In der Regel sind Straßen die größere Städte miteinander verbinden in einem guten Zustand. Kleinere Straßen, in unserem Fall zum Beispiel die Straße nach Sidi Ifni oder Sidi Wassay dagegen sind oft und auch über weitere Strecken ziemlich ausgefranst mit tiefen Schlaglöchern.
Wir sind tatsächlich ohne Ersatzreifen mit unserem Camper nach Marokko. Hat gut geklappt, würden wir so aber wahrscheinlich auch nicht noch mal machen. Wenn uns auf einer kleinen Straße Gegenverkehr gezwungen hat, die Straße zu verlassen, haben wir schon immer ganz schön geschwitzt!

Der Verkehr in Marokko ist nicht so schlimm, wie man sich das vielleicht vorstellen mag. Man muss sich einfach drauf einstellen, dass sich nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder, Eselskarren, Fußgänger und Schafherden auf den Straßen befinden, dann ist das alles kein Problem. Wir haben es vermieden im Dunkeln zu fahren, da die Straßen an vielen Stellen nicht beleuchtet sind. Wundert euch nicht, wenn ihr beim Fahren angehupt werdet. Meistens ist das nur ein Hinweis, dass euer Hintermann zum Überholen ansetzt.

Die Autobahnen sind mautpflichtig und das System funktioniert ähnlich wie in Frankreich – nur natürlich deutlich günstiger. An manchen Stellen zieht man ein Ticket, an andere Stelle bezahlt man dann die angefallene Gebühr. Die Straßen sind in einem guten Zustand und es gibt moderne Raststätten

Wir nutzen auf unserer Reise ausschließlich google Maps als Navi. Das funktioniert in Marokko leider nur eingeschränkt. Wir haben vorab etwas recherchiert und uns die App “Here we go” aufs Handy geladen. “Here we go” ist eine offline Navigationsapp, einfach zu bedienen und sehr übersichtlich. Damit sind wir super zurechtgekommen und haben unsere Ziele immer erreicht.

9. Stellplätze

Wir haben in unserer Zeit in Marokko hauptsächlich auf Campingplätzen oder ausgewiesenen Stellplätzen übernachtet. Meistens haben wir diese über park4night gefunden. Die Campingplätze sind in der Regel sehr einfach und spartanisch ausgestattet, aber völlig ausreichend. Wir haben meist zwischen 5 – 15€ bezahlt. Die sanitären Anlagen sind oft älter und nicht unbedingt schick, aber unsere Ansprüche sind auch nicht so hoch von daher hat es meist gut gepasst.

Freistehen ist offiziell nicht erlaubt, wird aber an vielen Stellen geduldet. An einem Platz wurden wir von der Polizei aufgefordert zu gehen, aber nicht weil wir dort nicht stehen durften, sondern weil sie der Meinung waren, es wäre nachts zu gefährlich und kein guter Platz für Touristen.

10. Sicherheit

Wir haben uns in Marokko nie unwohl gefühlt und hatten keine Situation die auch nur im Ansatz hätte gefährlich sein können. Die Marokkaner betreiben einen großen Aufwand, dass Touristen sich sicher fühlen. Polizei und Militär sind sehr präsent, auch in den dünn besiedelten Gebieten.

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2 Comments

  • Reply Natalie 19. Januar 2020 at 19:47

    Toll geschrieben. DANKE für die Infos.

    • Reply ourlifeisbetteroutside 19. Januar 2020 at 20:20

      Dankeschön! Ich hoffe es hilft anderen, die auch eine Reise mit dem Camper planen.

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