Freistehen am Playa de Verdicio in Ferrero, Asturien

15. Oktober 2019

In Nordspanien sind wir wirklich von einem schönen Platz zum nächsten gefahren. Nach den super Plätzen in San Vicente de la Barquera und Arenal de Moris waren wir auf der Suche nach dem nächsten schönen Spot am Wasser. Antons dritter Geburtstag stand unmittelbar bevor und wir wollten gerne etwas finden, wo wir auch wieder mehrere Tage am Stück bleiben konnten. 

Über die Park4Night App habe ich einen Platz am Playa de Verdicio, in der Nähe von Ferrero gefunden. Die Beschreibung klang ganz gut: großartiger Blick, ruhig, Surfer Treff. Da war schnell klar, dass wir uns das mal anschauen wollen. 

Bei dem Platz handelt es sich um eine große Wiese in unmittelbarer Nähe vom bewachten Strand, direkt an den Felsen. Obwohl man mit dem Auto wirklich direkt an den Steinen steht, ist es mit Kindern trotzdem total gut machbar. Es geht nicht wirklich tief runter und man hat die Kids vom Platz aus super gut im Blick. 

Als wir dort unter der Woche ankamen, war trotz Hauptsaison, nicht so irre viel los. Wir haben zumindest ohne Probleme direkt einen Platz in der ersten Reihe ergattert. Am Wochenende wurde es hier schon ziemlich voll, aber da wir so gut standen und den Blick nach vorne aufs Wasser hatten, haben wir das gar nicht so richtig mitbekommen. Zumindest hat es uns nicht gestört.

Bei Ebbe kann man total schön über die Felsen klettern. Es bilden sich kleine Becken, in den man schwimmen kann. Die Kinder können super Krebse und Muscheln suchen. Unsere Jungs waren stundenlang damit beschäftigt mit ihrem Kescher über die Steine zu laufen und Schätze zu suchen. 

Emil hatte auch richtig Spaß mit Arne von den Felsen zu springen, als das Wasser hoch genug war. Ich war echt verblüfft, wir mutig und gut er das gemacht hat. Nachdem er sich erst mal überwunden und den ersten Sprung gewagt hatte, wollte er gar nicht mehr aufhören. Natürlich immer mit Schwimmweste und nur wenn einer von uns beiden dabei war und wir vorher gecheckt hatten, dass es eine sichere Stelle zum reinspringen ist.

Eine Sache, die ich total schön fand, ist, dass man mit dem Auto so direkt am Wasser stehen kann. Normalerweise brauchen wir immer ewig, bis wir zum Strand kommen. Bis alles gepackt, alle umgezogen und eingecremt sind können manchmal gefühlt Stunden vergehen. Als wir hier standen, sind wir eigentlich nie zu dem Strand, der nur ein paar Gehminuten entfernt ist, gelaufen. Wir sind immer über die Felsen direkt vor unserem Auto ins Wasser.

Wenn man die Wiese ein Stück weiter geht gibt es ein total nettes Chiringuito. Hier kann man sich immer mal zwischendurch ein kühles Getränk holen. Als wir dort waren, war auch fast jeden Abend Live Musik direkt an der Bar. In Kombination mit dem wunderschönen Sonnenuntergang, den man jeden Abend von dort aus sehen kann, absolut traumhaft.

Wir haben letztendlich hier fast eine ganze Woche gestanden. Zwischendurch haben wir noch eine nette Familie aus Stuttgart kennengelernt, die wir dann auch später auf unserer Reise noch mal getroffen haben.
Um Antons Geburtstag zu feiern war der Spot auch perfekt. Wir hatten tolles Wetter, waren baden, haben Geburtstagskuchen gegessen und abends noch bei Live Musik mit den Kindern getanzt.

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