Kinderfahrräder von EARLY RIDER und KOKUA

17. Dezember 2019

Bei der Wahl der Fahrräder für unsere Jungs haben wir uns von Anfang an ziemlich viele Gedanken gemacht. Möglichst leicht und qualitativ hochwertig – das war uns auf jeden Fall wichtig. Wir haben viel recherchiert, uns viel angeschaut und verglichen. 

Das Thema Gewicht ist bei Kinderrädern leider nicht ganz so einfach. Ein Standard Mountainbike aus Aluminium wiegt für einen Erwachsenen im Durchschnitt 15 kg. Ein Kinderfahrrad (20´Zoll) ebenfalls mit Aluminiumrahmen liegt im Schnitt bei 12 kg. Wenn man jetzt aber den Gewichtsunterschied eines Erwachsenen und eines knapp 6-Jährigen vergleicht, merkt man schnell, dass hier irgendwas nicht stimmen kann. 

Also was kann man tun um ein angemessen schweres bzw. leichtes Fahrrad für Kinder zu bekommen? Entweder, man ist bereit richtig viel Geld auszugeben oder man kauft ein Rad und fängt dann an, einzelne Teile abzubauen oder auszutauschen, um Gewicht zu sparen. 

Das erste Fahrrad, dass wir für die Kinder angeschafft haben, war das Laufrad LIKEaBIKE Jumper von KOKUA. Das Rad ist für Kinder von 2- 4 Jahren geeignet (Innenbeinlänge 36 – 46 cm) und hat ein Gewicht von 3,4 kg. Es hat einen Leichtbau Rahmen aus Aluminium und ist dadurch enorm stabil. Die BIG APPLE Balloon Reifen eignen sich perfekt, um auch über holprige Pfade zu fahren, sie schonen den Rücken und das Luftpolster der Reifen wird, zusätzlich zur Hinterad-Elastomerfederung, als natürliche Federung genutzt. Unsere Jungs sind mit diesem Laufrad super gut klargekommen und haben es wirklich sehr geliebt.


Vor allem der Kleine, der dann immer versucht hat, mit seinem Laufrad dem großen Bruder hinterherzukommen, war richtig schnell unterwegs. Irgendwann hat er gecheckt, dass er mit seinen kleinen Beinchen ordentlich Schwung geben muss und dann die Füße auf den Rahmen stellen kann. Was ihm beim Fahren wirklich sehr geholfen hat, war der Lenkungsdämpfer, der bei dem Laufrad von KOKUA verbaut ist. Dieser Dämpfer ist total hilfreich, denn er dämpft die übermäßigen Lenkbewegungen und erleichtert dadurch die ersten Fahrversuche. 
Wir können das Laufrad wirklich absolut empfehlen. Es ist irre robust. Letztendlich haben es bei uns zwei Kinder intensiv benutzt und das hat das Rad super mitgemacht. 

Auf unserer Suche nach einem größeren Fahrrad sind wir dann zum Glück auf den Hersteller Early Rider aus UK gestoßen. 2006 wurde die Marke von Andy Loveland gegründet. Andy, selbst Papa, stand vor dem gleichen Problem wie wir: Er konnte einfach kein in seinen Augen passendes Rad für seinen Sohn finden. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als selbst ein Rad zu konzipieren. Hochwertig, mit leichten Komponenten und stylish. Damit begeisterte er natürlich auch schnell viele andere Eltern und die Marke Early Rider war geboren. 

Als erstes richtiges Fahrrad haben wir uns für das Belter 16‘‘ von Early Rider entschieden. Mit einem Gewicht von nur 5,6 kg gehört es definitiv zu den leichtesten Kinderfahrrädern, die es aktuell auf dem Markt gibt. Ein weiteres unschlagbares Argument für dieses Rad ist, dass es anstatt mit einer Kette mit einem Riemenantrieb ausgestattet ist. Die Kette kann also nicht reißen oder rausspringen, es wird kein Öl benötigt und die leidige Schmiererei bleibt in diesem Fall aus. Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Sattelstütze aus Karbon. Die 16 Zoll Laufräder sind qualitativ hochwertig und durch die durchdachte Geometrie des Rades, fällt den Kindern der Übergang vom Laufrad zum richtigen Fahrrad total leicht. 

Der Große war super fit mit seinem Laufrad und ist damit ziemlich wild durch die Gegend geheizt. Auf einem Campingplatz in Frankreich haben wir dann das neue Rad von Early Rider mit ihm ausprobiert. Wir haben erst mal für ein paar Tage die Pedale abgeschraubt, damit er es als Laufrad benutzen und sich an die neue, größere Form gewöhnen kann. Als wir dann die Pedale wieder dran gemacht haben, ist er tatsächlich aufgestiegen und losgefahren. Hat uns auch überrascht, aber gezeigt, dass die Idee es erst mal ohne Pedale zu nutzen goldrichtig war. 

Mittlerweile hat Emil das Nachfolgemodell des Belter 16‘‘ das Trail 20‘‘ von Early Rider. Er hat es zum sechsten Geburtstag bekommen und wir haben es nach Portugal zu Freunden schicken lassen. Wir sind auch mit diesem Rad mehr als zufrieden! Es hat eine 9 Gang Kettenschaltung, die einfach zu bedienen ist und mit der ein Sechsjähriger auch super easy klarkommt. Außerdem eine Scheibenbremse, die auch bei Regen oder Schnee super funktioniert und auch mit wenig Kraftaufwand eine verlässliche Bremsleistung hat. Mit den breiten Reifen kann das Rad sowohl in der Stadt als auch im Gelände wunderbar genutzt werden. Und natürlich wieder ein absoluter Pluspunkt: das geringe Gewicht von knapp 8,1 kg. 

Für unsere Jungs gehören die Fahrräder zu den absoluten Lieblingsspielzeugen auf der Reise. Sobald wir irgendwo ankommen, müssen zuerst die beiden Räder ausgepackt werden. Bisher ist Anton immer auf seinem Laufrad dem großen Bruder hinterher, aber seitdem er das 16‘‘ Rad von Early Rider geerbt hat, flitzen die beiden noch viel lieber zusammen durch die Gegend. Wir haben jetzt unterwegs auch schon den ein oder andern Pump Track Park gefunden und das ist für die Jungs natürlich die größte Freude, mit ihren Rädern durch solch einen Park zu heizen. 

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1 Comment

  • Reply Richard & Hugo 29. Januar 2020 at 15:22

    Hey, Klasse Artikel.
    Wir haben uns auch grad intensiv mit der Thematik “Laufrad” auseinander gesetzt.

    LG, Richard & Hugo vom vatersohn.blog

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